Wasabi stammt aus Japan und wird dort vor allem zu Fisch serviert. Traditionell wird die Wurzel der Pflanze mit einer Reibe über Sushi und Sashimi gerieben. Da Wasabi äusserst begehrt und somit auch sehr teuer ist, werden bei uns vorwiegend Pasten mit Wasabi-Anteil angeboten. Durch die Zugabe von Meerrettich unterscheiden sie sich geschmacklich nicht gross von reinem Wasabi und entfalten ihre volle Schärfe ebenfalls in der Nase.
Facts zu Wasabi
Herkunft und Besonderheiten von Wasabi
Wasabi, auch japanischer Meerrettich oder Wassermeerrettich genannt, ist eine Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler. Sie stammt ursprünglich aus Japan und wächst im sumpfigen Gelände am Rand von Flüssen. Seit über 1000 Jahren schätzt man die pikante Pflanze – genauer ihre Rhizome – in der japanischen Küche. Mittlerweile ist Wasabi weltweit populär und wird nebst Japan auch in Taiwan, Korea, Israel und Thailand angebaut.
Seit je her wird in Japan die scharfe Wurzel der Wasabipflanze mit einer Reibe über das Essen gerieben. Früher verwendete man als Reibe die Haut von Haifischen, da diese aus winzig kleinen, schuppenartigen Hautzähnen besteht. Heute sind Reiben aus Edelstahl oder Keramik verbreitet. Hierzulande wird Wasabi vor allem als grüne Paste in Tuben oder als Pulver angeboten. Da Wasabi rar und teuer ist, werden die Pasten meist zusätzlich mit hiesigem Meerrettich versetzt. Ganze Wurzeln zum Reiben findet man nur in Spezialgeschäften.
Geschmack und Verwendung von Wasabi
Echter Wasabi treibt einem aufgrund der intensiven Schärfe Tränen in die Augen und hat eine charakteristische Süsse mit einem blumigen Nachgeschmack. Da Wasabi Senföle enthält, entfaltet sich die Schärfe ähnlich wie bei Meerrettich vor allem in der Nase. Wasabi wird vorwiegend zu Sushi und Sashimi gereicht. Doch auch andere Fischgerichte lassen sich mit dem Gewürz verfeinern. Ferner findet Wasabi häufig in asiatischen Saucen und Dips Verwendung. Mit Wasabi versetzte Mayonnaise passt zu Ofenkartoffeln oder paniertem Poulet. Ebenfalls beliebt sind mit Wasabi gewürzte Apérosnacks wie Chips oder geröstete Erbsen und Nüsse. Wer es exotisch und exklusiv mag, probiert Wasabi auch in Süssspeisen aus, etwa in Kombination mit Erdbeeren, Honig oder weisser Schokolade.
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