Die Erbse sorgte als Gemüse erstmals am Hof des Dogen in Venedig für Furore. Dort soll sie im 8. Jahrhundert von den Köchen für das spätere Nationalgericht Risi e bisi entdeckt worden sein. Zuvor schätzte man die aus Südasien stammende Hülsenfrucht nur als reifes Korn. Heute gehört die Erbse zu den gefälligsten Gemüsearten Europas. Es gibt sie in über 250 Sorten, von denen die drei gezüchteten, Zucker-, Pal- und Markerbse, die bekanntesten sind. Bei der Zuckererbse oder Kefe handelt es sich um eine Züchtung, die jung geerntet und mitsamt Hülse gegessen wird. Erbsen nähren und sättigen dank Kohlenhydraten und Eiweissen. Frische Erbsen sind zart und leicht süsslich. Damit sie grün bleiben, sollten sie unbedeckt gegart werden. Ihr Gout harmoniert fein mit Karotten.
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