Schon Giovanni Boccaccio (1313–1375) hat den Parmesan, oder Parmigiano, wie er in Italien heisst, im 14. Jahrhundert in seiner berühmten Novellensammlung «Decamerone» erwähnt. Im letzten Jahrhundert ist der Hartkäse, zusammen mit der italienischen Küche, in aller Welt bekannt geworden. Man kennt ihn denn auch vor allem als Reibkäse, der in verschiedenen Gerichten verwendet und über die Pasta gestreut wird. Vor allem die unter dem Namen Parmigiano Reggiano gehandelte Edelvariante, für die strikte Produktionsvorschriften gelten, ist aber auch – am besten in Stückchen gebrochen – ein delikater Genuss. Die besten Sorten werden drei, vier, selten sogar sechs Jahre lang gereift. Die Mindestreifedauer für «normalen» Parmesan liegt bei einem Jahr. Hergestellt wird Parmesan in einem begrenzten Gebiet in Norditalien.
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