Die Yuzu sieht aus wie eine gelbe Mandarine. Tatsächlich ist sie ein Kind der sauren Mandarine und der Ichang-Zitrone. Die ursprünglich aus China stammende, tennisballgrosse Frucht hat sich im asiatischen Raum vor allem in Japan unentbehrlich gemacht. Dort gehört sie quasi zum alltäglichen Aromarepertoire, gibt Gewürzsaucen, Essig und Likör einen fruchtigen Kick, wird als Beilage zu Fisch serviert oder in Kuchen und Konfitüren verarbeitet. Zudem nehmen gesundheitsbewusste Japaner am Tag der Wintersonnenwende gern ein heisses Bad, angereichert mit halbierten Yuzu-Früchten. Duft und Aroma sollen auf Körper und Geist entspannend wirken. Der Geschmack des Fruchtfleischs ist sauer, die Schale sehr aromatisch, was diese wiederum zur Favoritin der neuen spanischen Küche gemacht hat. Yuzu-Abrieb akzentuiert dort Saucen, Suppen, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte. Aber auch für Süssspeisen wird abgeriebene Yuzu-Schale gern verwendet sowie für Cocktails und Longdrinks.
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