Bohnenkraut hat, botanisch betrachtet, «nicht die Bohne» mit Hülsenfrüchten gemein. Allerdings wird es hauptsächlich zum Würzen derselben verwendet. Denn die Natur hat das hübsche Kraut mit Aromen und Inhaltsstoffen gesegnet, die unter anderem den Genuss von Bohnen erhöhen. Sein scharf-würziger, leicht pfeffriger Gout harmoniert perfekt mit Hülsenfrüchten jeder Art. Die reichlich vorhandenen ätherischen Öle sorgen zudem für deren bessere Verträglichkeit. Die Naturheilkunde attestiert Bohnenkraut eine magenstärkende, krampflösende und verdauungsfördernde Wirkung. Es macht schwere Speisen bekömmlicher und ist deshalb auch ideal für Eintöpfe, fettes Fleisch, fetten Fisch und Würste, passt aber ebenso zu Gemüse und Salaten. Getrocknetes Bohnenkraut hat die gleiche Würzkraft wie frisches. So oder so gilt: Behutsam dosieren und erst am Ende der Garzeit zugeben.
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