Miesmuscheln sind alles andere als mies – der Name kommt aus dem Mittelhochdeutschen, wo Mies für Moos stand; Miesmuscheln wären also Moosmuscheln. Und diese Bezeichnung kommt daher, dass die Muscheln eine Art moosähnliche Haftfäden bilden können, mit welchen sie verhindern, dass sie beim Gezeitenwechsel vom flachen Wasser ins offene Meer getrieben werden. Auch Blaumuscheln, wegen der bläulichen Färbung des Gehäuses, oder Pfahlmuscheln, weil sie teils an Holzpfählen gezüchtet werden, sind Bezeichnungen für diese Meeresfrucht. Wichtig beim Kauf ist, dass die Muscheln frisch sind. Sie riechen dann nach Meerwasser; wenn sie nach Ammoniak riechen, dürfen sie nicht mehr verwendet werden. Kulinarisch sind Miesmuscheln den Vongole ähnlich. Meist werden sie als Ragout zubereitet, etwa mit Weisswein. Die belgischen Moules-frites werden in einem Gemüsesud serviert, dazu werden Pommes frites gereicht.
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Gebackene Randen mit Miesmuscheln

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