Cashews werden in Thailand Wald-Mangos genannt. Tatsächlich ist der Baum, von dem sie stammen, mit dem Mangobaum verwandt. Das immergrüne Gewächs bringt gleich zwei Köstlichkeiten hervor: Zum einen die bunten Cashewäpfel, die in Brasilien, ihrer Heimat, für Saft und Konfitüre genutzt werden. Zum andern die nierenförmigen Cashewkerne, die wie Anhängsel an den Äpfeln baumeln. Um die Kerne herauslösen zu können, muss die harte Schale vorab geröstet werden. Da Cashewkerne erst so geniessbar sind, gibt es sie nur geschält und getrocknet. Obwohl sie offiziell zu den Scheinfrüchten gehören und keine Nüsse sind, punkten sie mit ähnlichen Inhaltsstoffen wie Baumnüsse & Co: Sie sind reich an Eiweiss und mit 270 mg Magnesium pro 100 g veritables Nervenfutter. Zudem enthalten sie Tryptophan, aus dem im Gehirn das Glückshormon Serotonin entsteht. Ihr Geschmack ist mild, leicht süsslich, die Konsistenz weicher als die von echten Nüssen. In der Küche können Cashewkerne beispielsweise statt Pinienkernen verwendet werden. Sie schmecken als Knabbersnack, in Gebäck, Salat und asiatischen Gerichten, harmonieren mit Geflügel, Fisch und Gemüse.
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