Dreikönigskuchen selber backen
Du willst das süsse Hefeteiggebäck selber machen? Rezepte und Tipps für den Dreikönigskuchen und wie du Reste verwerten kannst.
Am Fest der heiligen drei Könige (6. Januar) verspeist man ein süsses Gebäck. Dieser Brauch reicht bis ins Mittelalter und war damals in weiten Teilen Europas verbreitet. Damit es in deinem Zuhause bald nach frisch gebackenem Dreikönigskuchen duftet, gibts hier Tipps und Rezepte.
👑 Siehe auch: Seit wann gibt es den Dreikönigskuchen?
Tipps für den Dreikönigskuchen
Teig zubereiten
Lass den Teig lange genug aufgehen, es lohnt sich: 2 Stunden in einer zugedeckten Schüssel bei 22–23 °C. Wähle dafür am besten einen Platz neben der Heizung. Wenn die Kugeln auf dem Blech sind, nochmals 30 Minuten aufgehen lassen. Zum Zudecken eignet sich ein genügend tiefes zweites Backblech, das du umgekehrt über den ruhenden Dreikönigskuchen legst.Teig füllen
Für die einen gehören Sultaninen in den Dreikönigskuchen, die andern mögen ihn lieber ohne. Für mehr Abwechslung im Teig sorgen weiter noch Schokoladenstückchen, kandierte Früchte oder Studentenfutter.König verstecken
Anstelle eines Plastik- oder Porzellankönigs kannst du auch eine Bohne oder eine Mandel in der «heiligen» Teigkugel verstecken und mitbacken. Überall gilt: Auf der Suche danach am besten das Brot vorsichtig aufbrechen statt reinbeissen, so bleiben die Zähne ganz.
Dreikönigskuchen in der Westschweiz
In der französischsprachigen Schweiz ist der Dreikönigskuchen als Galette des Rois verbreitet, ein flacher Blätterteigkuchen mit Mandelcremefüllung.
Wie kann ich die Reste verwerten?
Die Wahrscheinlichkeit, dass etwas vom Dreikönigskuchen übrig bleibt, ist gering. Der selbst gebackene Kuchen ist einfach zu gut. Sollte es aber trotzdem mal Reste geben, hier ein paar Ideen.
Kuchen aufbacken
Nach 2–3 Minuten im heissen Ofen bei ca. 200 °C Unter-/Oberhitze (oder 180 °C Umluft) schmeckt der Dreikönigskuchen wieder wie frisch gebacken. In Scheiben geschnitten, kannst du ihn auch kurz toasten.Kuchen weiterverwenden
Mit Milch, Ei und weiteren ausgewählten Zutaten entstehen aus den Resten unglaublich gute Brunch-Highlights. Hier zwei süsse Beispiele:
Noch mehr Tipps zu Brotresten
Text Melanie Michael
Aktualisiert am 30.12.2024


















