Gemüse blanchieren
Frisches Gemüse behält seine schöne Farbe und Knackigkeit, indem man es vor der Weiterverarbeitung blanchiert. So lässt es sich auch gut tiefkühlen.
Das Blanchieren wird in der Küche aus verschiedenen Gründen angewendet. Etwa zum Vorgaren von Gemüse mit unterschiedlichen Garzeiten (z.B. für Gemüsegratin) oder als Mise en place für Gäste – das Gemüse muss dann nur noch à la minute in Butter geschwenkt werden. Gewisse Gemüsesorten wie Bohnen oder Kohl werden durch das Blanchieren bekömmlicher. Und auch um Gemüse tiefzukühlen sollten etwa Blumenkohl, Bohnen oder Rüebli zuvor blanchiert werden. Ein weiterer Vorteil des Blanchierens ist, dass das Gemüse bei der Weiterverarbeitung seine schöne, intensive Farbe behält.
Das brauchts
Gerüstetes Gemüse (z.B. Blumenkohl, Bohnen, Rüebli)
Grosse Pfanne
Siebkelle
Schüssel mit Eiswasser (Wasser mit Eiswürfeln)
Teller
Küchenpapier
Kochsalz
Anleitung Schritt für Schritt
Reichlich Wasser zum Sieden bringen und salzen
Das gerüstete und geschnittene Gemüse in kleinen Portionen hineingeben und ohne Deckel kochen, bis das Wasser sprudelt. Blumenkohlröschen: ca. 4 Minuten, Rüeblischeiben: ca. 3 Minuten, Bohnen: ca. 2.5 Minuten
Gemüse mit einer Siebkelle herausheben und ins Eiswasser geben. So kühlt das Gargut schnell ab und bleibt knackig.
Gemüse mit der Siebkelle aus dem Eiswasser heben und auf einem Teller mit Küchenpapier abtropfen lassen.
Tipps
Verschiedenfarbiges Gemüse der Reihe nach blanchieren, damit es seine Farbe behält: erst Weisses, dann Orangefarbenes, dann Grünes.
Blanchiertes Gemüse eignet sich für Gratins, Pfannengerichte und zum Tiefkühlen.
Aktualisiert am 14.11.2019











